Schukran - Konferenzraum

Mediation

Meinungsverschiedenheiten werden üblicherweise auf dem Verhandlungswege gelöst. Gelingt dies jedoch ausnahmsweise nicht, so finden sich die Beteiligten schnell vor Gericht wieder. Dort wird ihnen das Geschehen in einem zeit- und kostenaufwendigen Verfahren von Dritten, nämlich den Rechtsanwälten und Richtern aus der Hand genommen. Mehr oder minder ohnmächtig müssen die Parteien dann verfolgen, wie „ihr“ Fall verhandelt und durch Dritte entschieden wird. Vergleichsweise Lösungen stellen sich allzu oft nur als finanzieller Mittelwert dar.

Demgegenüber behalten die Parteien in einem Mediationsverfahren ihren Konflikt in der Hand. Sie agieren weiterhin selbstbestimmt, bedienen sich bei der Lösung aber der Vermittlung eines Dritten, nämlich des Mediators. Dieser entscheidet den Konflikt nicht. Stattdessen begleitet er die Parteien auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten und im Vergleich zum Gerichtsverfahren schnellen und kostengünstigen Lösung ihres Konfliktes. Ein weiterer Vorteil des Mediationsverfahrens ist seine Vertraulichkeit – Verfahren vor den staatlichen Gerichten werden öffentlich verhandelt. Schließlich können in einem Mediationsverfahren alle Aspekte des Konfliktes und nicht nur diejenigen, die justiziabel und bei Gericht anhängig sind, in die Lösung mit einbezogen werden. Ein Beispiel hierfür ist die Neustrukturierung eines Unternehmens aus Anlass einer Auseinandersetzung zwischen geschäftsführenden Gesellschaftern. Weiterhin kann die Mediation auch vorbereitend genutzt werden, z.B. bei der Begleitung einer Unternehmensnachfolge, sei es im Rahmen des Erwerbes eines Unternehmens oder im Rahmen der Übertragung auf einen Nachfolger aus dem Familien- oder Unternehmenskreis.

Herr Dr. Timothy Krüger verfügt über langjährige Erfahrung als Wirtschaftsmediator. Dabei ist sein besonderes Augenmerk darauf gerichtet, die Interessen sämtlicher Beteiligter möglichst schnell und umfassend zu ermitteln. Anschließend wird gemeinsam mit den Beteiligten eine Lösung entwickelt, in der die Interessen aller Beteiligter bestmöglich verwirklicht werden. Eine solche Lösung kann in der Umstrukturierung und Neuordnung eines Unternehmens liegen. Sie kann aber ebenso gut in einer raschen, koordinierten und nach außen gegenüber den Geschäftspartnern sowie nach innen gegenüber den Mitarbeitern konstruktiv und positiv vermittelten Aufteilung des Unternehmens liegen.

Herr Dr. Krüger ist jederzeit gerne bereit, den Ablauf einer Mediation in einem kostenlosen, ca. einstündigen Gespräch darzustellen. Weitere Informationen können Sie dem von Herrn Dr. Krüger auf dem nexxt-day gehaltenen Vortrag zum Einsatz der Mediation im Rahmen der Unternehmensnachfolge entnehmen. Beim nexxt-day handelt es sich um eine Initiative zur Vorbereitung der Unternehmensnachfolge in deutschen Unternehmen, welche von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, der Handwerkskammer Berlin, der Berliner Sparkasse und der Berliner Volksbank getragen wird.

Herr Dr. Krüger ist Absolvent der renommierten praxisbezogenen Mediationsausbildung der Europa Universität Viadrina und der Humboldt Universität zu Berlin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Des Weiteren ist er Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Fachanwalt für Steuerrecht. Diese Kombination ermöglicht es ihm, die wirtschaftlichen Hintergründe eines Konfliktes vollumfänglich zu erfassen und die im Rahmen des Mediationsverfahrens gefundenen Lösungen in eine verbindliche und rechtswirksame schriftliche Vereinbarung zu übersetzen. Damit liegen die Begleitung des Mediationsverfahrens und dessen rechtliche Umsetzung idealerweise in einer Hand, so dass es in keiner Stufe des Verfahrens zu Informationsverlusten kommen kann.

Herr Dr. Krüger wird auf der Mediatoren- und der Schlichterliste der Industrie- und Handelskammer zu Berlin sowie auf der Mediatorenliste der Rechtsanwaltskammer Berlin geführt. Er ist Gründungsmitglied der Deutsche Stiftung Mediation e. V. Seine Masterarbeit verfasste er zur Frage der „Mediationsgeneigtheit in deutschen Unternehmen“. Die Ergebnisse der Masterarbeit flossen in die von PriceWaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der Europa Universität Viadrina herausgegebenen Studie „Commercial Dispute Resolution – Konfliktbearbeitungsverfahren im Vergleich“ ein.



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